Obereggen AG & Tourismusverein Eggental 2010

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Sehenswürdigkeiten

fotoDeutschnofen

Die Pfarrkirche zu den Heiligen Ulrich und Wolfgang
Die spätgotische Kirche ist nun 500 Jahre alt. Von der zu dieser Zeit bekundeten Kirche ist nur mehr der untere Teil des romanischen Glockenturms erhalten, der 1555 gotisch erhöht wurde. Ein Blitzschlag beschädigte 1793 die Kirche und zerstörte die Helmpyramide. Daraufhin erhielt der Turm den achteckigen Tambour mit Haube und somit sein heutiges Aussehen..

Das Schloss Thurn
fotoIn seinen Ursprüngen war dieser schlossartiger Ansitz ein Wohnturm. Der Raum mit dem quadratischen Grundriss, in dem das Museum untergebracht ist, war der untere Teil einer Festung. Ein romanischer Turm also, der aus dem 13. Jh. stammt und im heutigen Gebäude gut zu erkennen ist. Schloss Thurn war 1341 ein Gerichtssitz. 1911 wurde es von der Gemeindeverwaltung gekauft, 1985 reno¬viert und wurde so zum Sitz der Gemeinde. Zur Zeit beherbergt es auch andere Ämter und Dienststellen.

Die St. Helena Kirche
fotoAlle Wege führen nach St. Helena Dieses bezaubernd schön gelegene Hügelkirchlein kann auf leichten Wanderwegen im Sommer und im Winter erreicht werden. Zu jeder Jahreszeit ist die Wanderung zu diesem Kleinod, das auf einer vorgeschichtlichen Kultstätte errichtet wurde und das einen der bedeutendsten gotischen Freskenschätze Südtirols hütet, ein Erlebnis besonderer Art. Recht eindrucksvoll ist es, wenn sich der Wanderer auf dem Waldweg der Kirche nähert und den aufragenden Kirchturm und die bejahrten Gebäude des Kreuzhofes vor der Bergkulisse des Rosengartens erblickt. Noch mehr beeindruckt dann vom Kirchhügel aus der weite Blick über die Eggentaler Wälder hin zum Schlern, Rosengarten, Latemar, Zanggen, Schwarz- und Weißhorn.
Überrascht und erfreut entdeckt der Wanderer die Gemälde in der Kirche, die er in dieser Abgeschiedenheit nicht vermutet hat. Die Kirche lädt zu Andacht und Meditation ein. Hier finden wir wundeschöne Wandge¬mälde, welche kostbare Zeugnisse der Hochgotik des früheren 15. Jh. sind. Beispiele da¬für sind die Bilder St. Christopherus und der St. Helena, ein theologisch-heilsgeschichtli¬ches Bildprogramm und die Geburt Christi.

Die Kirche St. Agatha
fotoUngestört in stiller Waldeinsamkeit träumt die kleine Kirche heute vor sich hin. Früher wurde sie regelmäßig von den Deutschnofnern bei Kreuzgängen besucht, in letzter Zeit haben die Deutschnofner jedoch nur mehr bei lang anhaltender Trockenheit Bittgänge zur hl. Agatha unternommen. Die in altchristlicher Zeit hoch verehrte Heilige entstammte einer vornehmen Familie auf Sizilien und wurde um die Mitte des 3. Jh.s wegen ihres standhaften Glaubens auf glühenden Kohlen zu Tode gemartert.
Die Kirche wurde vor rund sieben hundert Jahren, genau im Jahre 1318, an diesem abgeschiedenen Ort erbaut.

Die Urzeitsiedlung Enzbirch
Diese gegen Süden und Südwest zugekehrten Hänge und Fluren, die wir auf dieser Wanderung durchqueren, waren im Mittelalter die bevorzugten Siedlungsgebiete der Deutschnofner. In diesem fruchtbaren Viertel trifft man auf Wallburgen: die Enzbirch und das Schloßegg. In der örtlichen Überlieferung gelten beide als verfallene Burgen. Das weniger bekannte Schloßegg findet man in der Nähe des Thalerhofes.
Die Urzeitsiedlung Enzbirch soll eine der heimlichsten und kühnsten vorgeschichtlichen Befestigungen gewesen und zur Zeit um Christi Geburt bewohnt gewesen sein. Wieder entdeckt wurde sie erst 1920. Der Blick von dieser Felskanzel ist faszinierend: Die Dörfer und Obstgärten des Etschtales zeigen sich von der Salurner Klause im Süden und vom Bozner Talkessel bis nach Meran im Westen. Auf der Westseite des Etschtales sieht man das Mendelgebirge und dahinter die Alpenkette.

Petersberg – Weißenstein

Der Wallfahrtsort Maria Weißenstein:
fotoMaria Weißenstein ist Südtirols bedeutendster Wallfahrtsort. Er gehört zu den am meisten verehrten Gnadenstätten des Landes. Beindruckend ist der lange Gang im Kloster, der mit vielen Votivtafeln beschmückt ist Maria Weißenstein (1520 m) ist Südtirols bedeutendster Wallfahrtsort.
Er gehört zu den am meisten verehrten Gnadenstätten des Landes. Seit einigen Jahrzehnten erschließen den Wallfahrtsort gute Straßen aus zwei Richtungen. Und zwar führt eine Straße aus dem Eggental über Deutschnofen nach Petersberg und Weißenstein. Die andere kommt aus dem Etschtal herauf, berührt Aldein und endet in Weißenstein. Der Strom der Wallfahrer nahm besonders seit dem Besuch des Papstes Johannes Paul II. im Juli 1988 wieder sehr zu.
Der Wallfahrtsort mit der Kirche, dem Pilgerhaus (1897 erbaut), Andenkengeschäft, Gasthof (1708 erbaut) und großem Parkplatz ist nicht nur für die frommen Pilger gut ausgerüstet sondern auch für die vielen Wanderer. Weißenstein ist ein herrlicher Ausgangspunkt für Wanderungen.
Von diesem Felssporn soll sich Leonhard im Jahre 1553 in die Tiefe gestürzt haben. Eine Treppe führt zur Grotte und zum Felsabsturz hinab. Nach der Auffindung der Muttergottesstatue und nach der Heilung, soll er sein Leben als Eremit in diesem Waldstück beschlossen haben.
Sehenswert sind die wiederhergestellten Eremitagen, Bildstöcklein und Holzskulpturen.

Pfarrkirche in Petersberg zum hl. Petrus und zur hl. Margareth
fotoVom Petersberger Kirchhügel, der von einer starken Mauer umfriedet wird und der als vorgeschichtlicher Siedlungsplatz gilt, genießt man einen weiten Rundblick. Kirchen, die dem heiligen Petrus geweiht sind, gelten als sehr alt, und auch diese Hügelkirche wurde sehr früh, schon im Jahr 1186, genannt. Bis 1339 ist immer nur vom „mons sancti Petri“, dem „Berg des heiligen Petrus“, die Rede. Erst 1411 kommt die hl.
Margareth als Patronin hinzu, die als „Wetterfrau“ und als Beschützerin der Fluren verehrt wird.
Von der aus romanischer Stilepoche stammenden Kirche sind nur noch der Turm mit zwei Reihen dreiteiligen Rundbogenfenstern und ein Teil der Langhausmauern geblieben. Das Spitzdach erhielt der Turm zu Beginn des 18. Jh.s, nachdem er durch ein Unwetter beschädigt worden war.
Ein größerer Umbau der Kirche erfolgte im 17. Jh., als das Langhaus mit einer Tonne eingewölbt, das Seitenschiff angefügt und in die Fassade das steingerahmte Portal mit Rosetten und Granatbuckeln eingebaut wurde.

Eggen

Pfarrkirche in Eggen hl. Nikolaus
fotoDer Schutzpatron St. Nikolaus wurde von den Bergknappen verehrt und galt als Retter aus Wassergefahr. In Eggen sollte er das Dorf vor den Wildwassern des Sam- und Geroldbaches beschützen.
Bis zur Errichtung der Kuratie 1681 wurde Eggen kirchlich von Deutschnofen aus betreut. St. Nikolaus hatte zwar das Begräbnisrecht; zu den Hochzeiten und zum Messelesen kam jedoch seit 1435 ein Priester von Deutschnofen nach Eggen. Das nahm mit dem Einzug des ersten Kuraten ein Ende, und 1919 wurde die Kuratie zur selbständigen Pfarre erhoben.

Der Gasserhof
fotoDer Paarhof mit dem Stadel im Dorfzentrum zählt zu den ältesten Höfen in Eggen und da er schon seit der Mitte des 17. Jh.s ein Wirtshaus ist, auch zu den ältesten Gasthöfen der ganzen Umgebung.
Der Gasserhof ist ein sogenannter Urhof mit einer rätischen Wohnanlage im Keller. Urkundlich wird er erstmals 1420 erwähnt, das alte Hauptgeschoß entstand jedoch schon viel früher, und zwar als stark befestigter, turmartiger Bau. Keller und Hauptgeschoß weisen gemauerte und eingefaßte Rundbogentüren auf, Kellergang und „Kuchl“ haben ein altes Gewölbe. Die zwei Freskomalereien an der Westseite des heutigen Hauptgeschosses stammen aus der Zeit um 1400. Das eine Bild zeigt die Muttergottes, das andere den hl. Christophorus. Die Fresken können jederzeit besichtigt werden. Der Gasserhof soll im 14. Jh. ein Jagdhaus der Ritter von Karneid, also der Herren von Liechtenstein, gewesen sein. Sehenswert ist die “Selchkuchl“, eine bäuerliche Küche aus dem 15. Jh. Die Eggener Urhöfe im Städtl Ein Spaziergang lohnt sich zum Kennenlernen der Umgebung des ruhigen Bergdorfes Eggen. Man sieht, wie sich das Dorf in den letzten Jahren verändert hat, und wie Altes und Neues doch gut nebeneinander bestehen können. Man kommt an alten Bauernhöfen vorbei, an Handwerksbetrieben und an verfallenen Schmieden und Sägewerken, die früher ein wichtige Rolle im Wirtschaftslebens innehatten. Städtl wird eine Höfegruppe genannt, die in wenigen Gehminuten vom Dorfkern aus zu erreichen ist.

Zu den Egghöfen Grott und Kob
Die Wanderung zu den Egghöfen, die von einer Bergkante ins Tal hinausschauen und dem Tal den Namen gegeben haben, wird wegen des angenehmen ebenen Wegverlaufes und der schönen Aussicht von vielen Wanderern öfters gemacht. Ein Besuch im Nachbardorf Welschnofen, das man auf dem Kleetalweg, einem Urweg am Hang des Samberges, erreicht, ist wegen der nicht allzu großen Entfernung sehr zu empfehlen.

Obereggen

Höfewanderung in Obereggen
fotoWenn das heutige Obereggen auch stark touristisch ausgerichtet ist, so heißt das noch lange nicht, daß man einen geschichtslosen Touristenort vorfindet. Bei diesem Spaziergang im Ort und hinaus zu den stattlichen und sonnig gelegenen Berghöfen mit schönem Rundblick über die waldreichen Hochflächen und zum Schwarz- und Weißhorn stößt man auf Schritt und Tritt auf die bäuerliche Vergangenheit. Dabei kann man sich überzeugen, daß moderne Liftanlagen recht gut mit der Landschaft harmonieren und Tourismus und Bergbauerntum sich ergänzen können.

Wir wenden uns nun nach Westen den Höfen und Hotels zu. Auf dem mit Wald und Wiesen durchsetzten Südhang sind die Hotels und Pensionen gebaut, als erstes begegnet uns das Sporthotel (1979 erbaut). Das Speckerhaus, früher ein Bauernhof, heute eine Pension, hieß 1672 „Gut in der Speck„. Die Pension Obereggen war in Obereggen 1956 der erste Gastbetrieb, die Pension Maria hingegen vermietete bereits in den dreißiger Jahren Wohnungen an Sommerfrischler. Nun fällt der mächtige Ortnerhof ins Auge.
Dazu muß erklärt werden, daß alle Höfe in Obereggen aus einem großen Urhof, dem Rauthhof, hervorgingen. Der Rauthhof ist heute abgekommen, nur mehr der Name des Weilers Rauth erinnert noch daran, - der Name „Rauth“ kommt von roden, siedeln - denn er wurde um 1500 in mehrere Höfe aufgeteilt. Aus der Teilung ging auch der Ortnerhof hervor. Der erste mit Namen bekannte Inhaber dieses Hofes „Am Ort“ war 1516 Steffan am Ort. Auf dem schmalen Weg mit schöner Aussicht gelangen wir zum nächsten Rauthof, dem Zischghof, zu dem das malerische Kirchlein gehört. Der Hofname geht auf den 1551 als Besitzer aufscheinenden „Franzischg von Rauth“ zurück. Das alte Hofgebäude hat bis jetzt die Zeit überdauert und kann als bauliches Zeugnis eines typischen Eggentaler Bauernhauses angesehen werden.

Das Zischgen Kirchlein
fotoDas am häufigsten fotografierte Motiv in Obereggen ist das Zischgen Kirchlein mit dem spitzen schindelbedeckten Türmchen vor dem am Hang hervortretenden alten Zischgenhof. Als Kulisse ragt über dem prächtigen Waldrücken im Hintergrund das spitze Eggentaler Horn auf.
Seit 1701 gibt es Nachrichten von einer kleinen Hauskapelle beim Zischgenhof. Die heutige Kapelle, dem hl. Florian geweiht, erhielt 1895 bei einem Umbau, an dem sich auch die Nachbarhöfe beteiligten, die gotisierende Form: die Spitzbogentür, darüber in der Blendfassade eine Rosette und das kunstvolle Westtürmchen (vom Eggener Tischler Erlacher) mit den Glocken; im Inneren schön verglaste Fenster, Giebeldachreiter, Kreuzgratgewölbe und Empore.

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